Podcast-Workshop made my Sommerfahrplan

Ich heiße Sebastian und möchte alle 147 Episoden von unserem Textilvergehen-Podcast migrieren.

Klingt wie die Vorstellung bei der Gruppe “Anonymer Podcaster”, war aber mein persönlicher Einleitungssatz auf dem Podlove Podcaster Workshop.

Denn unser Podcast soll auch von den Entwicklungen des Podlove-Projekts profitieren. Schicker neuer Webplayer plus Feed, der die Wahl zwischen verschiedenen Formaten lässt (HTLM5 zwingt uns sowieso, die Formate mp3, mp4 und ogg vorzuhalten, damit der Webplayer in jedem Browser funtkioniert). Außerdem soll sich das Erstellen von Episoden für uns noch beschleunigen. Nach der Vorführung der Migration zum Podlove Podcast Publisher, Ausführungen zu Auphonic und Infos vom Shownotes-Team habe ich jetzt meinen persönlichen Sommerfahrplan erstellt.

1. Feedburner loswerden

Google lässt irgendwann den Feedburner, über den wir unseren Podcast-Feed an iTunes schicken, sterben. Weiterentwicklung findet nicht mehr statt. Die Statistiken von Feedburner interessieren mich überhaupt nicht und der Feed wird seit langer Zeit schon podcastfähig in WordPress erstellt. Es gibt also keinen Grund mehr, dort zu bleiben. Es ist nur historisch gewachsen. Kick it.

2. Alle Audiodateien vorbereiten

Alle Dateien bedeutet wirklich alle. Wir haben aktuell 147 Episoden und davon sind gut 90 nur als MP3 vorhanden. Ich hatte bei der Migration zu Podpress einfach keine Lust das zu machen. Deswegen tauchen diese Folgen auch nicht im Feed auf. Irgendwann fällt das alte Geraffel mir auf die Füße. Genau jetzt! Aber Auphonic bietet einen Batch-Import. Gott sei Dank. Habe ich schon erwähnt, dass Auphonic das Großartigste ist, was mir im Podcasting bisher begegnet ist? Schickt dem Team Blumen, Geld, Flattr-Klicks! Wenigstens habe ich bei der letzten Migration das Podcastverzeichnis gewechselt, so dass ich genau weiß, wo die alten Folgen liegen. Ich muss am Ende im aktuellen Podcast-Verzeichnis nur darauf achten, dass alle Files einer Namenskonvention folgen.

3. Backup

Noch einmal. Für alle Fälle.

4. Push the Button!

Ich installiere den Podlove Podcast Publisher und hangele mich durch den Migrations-Assistenten. Am Ende wartet der rote Knopf. Drückt mir die Daumen! Danach noch einmal durch die allgemeinen Settings hüpfen.

5. Shownotes

Das Shownotes-Team hat ein eigenes Etherpad, bereitet dort aber nur Shownotes für Podcasts vor, die im Live-Kalender der Hörsuppe auftauchen. Wir senden (noch) nicht live und tauchen (noch) nicht in der Hörsuppe auf. Natürlich würde das Shownotes-Team auf Anfrage das trotzdem bereitstellen. Aber das kann man auch alleine machen. Eine Beschreibung des Open Shownotes Formats gibt es bei Github. Den Code fix in WordPress ins Shownotes-Plugin (demnächst im Plugin Directory) kippen und fertig.

Und im Winter?

Da werde ich über Podcascription alle unseren bisherigen Podcastfolgen selbst transkribieren …

Instacast goes Mac

Ich mag Instacast auf dem Telefon. Zuverlässige Podcast-App mit guter Vernetzung zu Produzenten von Sendungen. Programmierer Martin Hering war beispielsweise vor knapp einem Monat bei Mobilemacs zu Gast, dem Tech-Podcast des Pritlove-Imperiums. Es gibt viele hübsche Features wie intelligente Listen, eine ganz ausgeklügelte Share-Funktion, viel Raum für Shownotes, Kapitelmarkenunterstützung und noch viel, viel mehr. Ärgerlich nur, dass die Flattr-Integration wegen eines angeblichen Verstoßes gegen die App-Store-Regeln herausgenommen werden musste.

Jetzt gibt es Instacast auch auf dem Mac. Drüben im Bonzen-Netzwerk stieß mich vorhin @Boerge30 auf die Ankündigung. Der grundlegende Charme dieser Umsetzung für OS X ist klar: Ich höre Podcasts auf dem Telefon, setze mich an den Rechner und kann dort weiterhören. Denn nicht nur die bereits gehörten Episoden werden abgeglichen, sondern auch der Zeitpunkt, an dem die Wiedergabe gestoppt wurde.

instacast

Noch ist Instacast für den Mac in der Public Beta. Installation also auf eigene Gefahr. Die Oberfläche wirkt sehr aufgeräumt. Manches funktioniert noch nicht so, wie es sollte. So sind zum Beispiel die favorisierten Episoden nicht markiert. Der Sync zwischen beiden Geräten funktionierte bei mir so halb. Ich hatte danach mehr Episoden auf dem Telefon als vorher, weil manches als ungespielt markiert war, was ich bereits gehört hatte. Dafür klappte der Abgleich der Position bei schon begonnenen Ausgaben fehlerfrei. Ich habe trotzdem erst einmal den Sync ausgeschaltet. Viele weitere Funktionen wie die Unterstützung von Kopfhörer-Fernbedienungen oder den Push von bereits auf dem Mac geladenen Dateien auf die Mobilgeräte habe ich noch nicht testen können.

Die absolute Killerfunktion für Instacast ist aber die Flattr-Integration. Es gibt sie wieder. Jetzt kann wieder automatisch oder manuell aus der App heraus den Produzenten gespendet werden. Und aus der Erfahrung mit dem iOS-AppStore lässt Martin Hering keinen Zweifel daran, dass Instacast nicht im Mac-AppStore zu haben sein wird.

Concerning the Mac App Store, we don’t have any immediate plans to put the app into the App Store. Instacast for Mac has some features that might raise concerns in the review process, like switching system audio output or integration of Flattr. If there will be a version for the Mac App Store it will most likely be one with a reduced feature set, like an “Instacast Light” if you will.

Die neue Telekom-Hymne: “Funkional kaputt”

“Dann ist es einfach kaputt!”, so rantete Clemens in der vorletzten Folge von Mobilemacs über die Pläne der Telekom bei ihren “Flatrates” eine Volumenbegrenzung einzuführen. Der halbstaatliche Quasi-Monopolist, bei dem ich sowohl meinen Mobilfunk- als auch meinen VDSL-Vertrag habe, dementierte nur halbherzig und nannte das Ganze “Neue Spielregeln für DSL“.

Ein absolut unsexy Thema, das auch noch so sperrige netzpolitische Mienenfelder wie “Netzneutralität” streift. Wird für den Einzelnen also erst wirklich interessant, wenn die Drossel den eigenen Anschluss lahmlegt und er “funktional kaputt” ist. Mein Online-Backup von 1TB bräuchte also statt etwas mehr als 20 Tage mehr als sechs Monate, weil nach 200 GB mein VDSL auf einen Stand von vor über zehn Jahren zurückgeworfen werden würde.

backup

Doch jetzt hat David, der immer die Intros für Mobilemacs bastelt, für die neueste Folge eine Hymne komponiert, die den Rant von Clemens mit leicht tanzbaren Rhythmen kombiniert. Perfekt um wippenden Schrittes mit Mistforken und Fackeln in der Hand zum Monopolisten vor die Zentrale zu ziehen.

Made by Axel

“Basti, wann willst Du umziehen?”, fragte mich mein Hausmeister. Als ich Ende April antwortete, lächelte er und schüttelte den Kopf: “Nee, das schaffst Du nicht.” Dann erläuterte er mir lang und breit, was ich noch alles vor mir hätte. Spachteln, Füllmasse, Glätten, Grundieren, und für den Schimmel müsste ich den Putz abklopfen und Rotbund … Ab da hörte ich nur noch Rauschen. So wie Jen von IT-Crowd, wenn ihr die Nerd-Jungs im Keller etwas erklären. Ist jedenfalls eine Menge zu tun.

Die erste Etappe ist geschafft. Die Tapete, oder sollte ich sagen “die Tapeten”, sind runter. Der Genosse Vormieter hinterließ uns mehrere Lagen inklusive Alufolie an der Wand. Ich stelle mir vor, wie er sich aus den Resten noch fix ein Hütchen gebastelt hat. Besonders schön als im Balkonzimmer auf der dritten Lage handschriftlich stand “Made by Axel”.

Für das Tapetenlösen wurden benötigt:

Werkzeuge: Tapetenlöser (kräftig), 5 Liter Kanister mit Spritzdüse (danke an meinen Hausmeister für die Ausleihe), Dampftapetenlösemaschine (danke an @af_blog für den Hinweis auf den technischen Fortschritt) und drölfzig Spachtel.

Lebensmittel: Mate, Limo, Zigaretten, Schokoriegel, Würstchen, Salzstangen

Helfer: Svea, Andrea, Holger, Martin, Steffi, K1

Ich sage: Danke, danke sehr.

Als Klickstrecke: Haufen Tapete in verschiedener Form.

Das Mikrofon im Primeltopf: Von Staatsbürgerkunde zu Opa Harald

Genau 63 Abonnements habe ich in meinem favorisierten Podcast-Client Instacast. Dabei sind eher wenig klassische Medien, ein paar Fußballsendungen und jeweils die Imperien von Holgi und Tim Pritlove. Viel zu wenig kommt darin das vor, was mir während des Studiums als “Oral History” begegnete. Dabei ist das Medium Podcast dafür prädestiniert. Es gibt keine Zeitbeschränkung, auch keine Begrenzung auf einen bestimmten Ort und die technische Umsetzung ist unglaublich einfach.

Der Ur-Podcast, der sich meines Wissens der Methode Oral History bediente, wird im Buch “Das Mikrofon im Primeltopf” beschrieben. Geschichtlich interessierte Kinder verstecken ein Mikro und nehmen heimlich Geschichten aus der Nachkriegszeit auf einem Kassettenrekorder auf. Schon damals in der #ewnas-Zeit war ich von der Technik beeindruckt. Wie gut musste das Mikrofon sein, wenn es im Primeltopf versteckt noch alle Geschichten in guter Qualität aufnehmen konnte. Kein Vergleich zum Mikro in unserem Haus, das sich nur an einem schwer zu versteckendem Vierspurgerät aus der ČSSR anschließen ließ.

Nicht heimlich sondern vollkommen öffentlich machen die beiden Podcasts “Staatsbürgerkunde” und “Opa Harald erzählt” das, was Podcasting heute kann und woran bei der Geschichte in dem Buch aus den 80ern nicht zu denken war. Produzieren und senden mit Haustechnik.

Martin Fischer befragt in “Staatsbürgerkunde” Zeitzeugen, vor allem seine Eltern, zum Leben in der DDR. Wie in der Oral History üblich sind die Erzählungen stark subjektiv gefärbt, nicht immer nachprüfbar, manchmal auch einfach objektiv nicht richtig. Alles in der Geschichtswissenschaft häufig geäußerte Kritikpunkte an Oral History. Aber darum geht es auch nicht. Es geht darum, eine Beziehung zu der Geschichte herzustellen. So lange das noch möglich ist. Im Fall der DDR denken wir, dass das so schwer gar nicht sein kann. Doch nicht jeder hat die DDR persönlich erlebt. Ich persönlich finde es erstaunlich, welchen Nerv Martin gerade bei diesem Publikum trifft. Das bedeutet, dass ein ungeheures Interesse an dem Alltag dort besteht.

Ein völlig anderes Thema hat sich Luana Carina Knipfer für den Podcast “Opa Harald erzählt” vorgenommen. Keine bestimmte geschichtliche Epoche oder Ära. Es ist ihr Opa Harald. Er hat so viele Geschichten erlebt, dass sie ihn einfach erzählen lässt. Mit seiner einnehmenden Art und dem norddeutschen Dialekt nimmt er mich als Hörer sofort gefangen. Dazu kommen die Geschichten, die im Vergleich zur Gegenwart eine unglaubliche Härte ausstrahlen, obwohl Opa Harald das mit keiner Silbe so erwähnt. Nur einmal stockt er, als er kurz nach dem Krieg auf See bei schwerem Seegang die Leichen zweier bei einem Unglück getöteten Kameraden isolieren muss. Und dann sagt er kurz: “Das war sehr schwer.” Bisher ist eine Folge erschienen. Ich kann weitere kaum erwarten.

Esst mehr Obst!

“Geh mal kurz zur Seite”, sagte ich dem dpa-Kollegen in der U-Bahn, nachdem wir vom Hertha-Training kamen. Schließlich wollte ich auch mal ganz hip Straßenkunst bloggen. Okay, der Aufkleber von der Obstbande erinnert mich voll an 8bitstars. Kennt Ihr oder? Und damit fing für mich alles an: “Hinter Dir! Ein dreiköpfiger Affe!”

Obstbande

I’m holding it wrong

Heute mal wieder mein Wissen als Agitator mit “Logbuch Netzpolitik” aus dem Pritloveschen Podcast-Imperium aufgefrischt. Vorher fix noch eine Eingabe ins Internet geschrieben. Weil das Wischtelefon nach dem letzten Update bei jeder Push-Notification die Lautstärke bei laufender Musik oder Podcast unerträglich hochzieht. Natürlich habe ich mich nur im Bonzen-Twitter beschwert. Antwort gecheckt und für mich den Schluss gezogen: I’m holding it wrong.

Winter Challenge (Pankow Edition)

Seit unserem Besuch im Computerspielemuseum hänge ich auf den alten Spielen fest. Zum Beispiel auf Winter Challenge von Accolade. Für 1991 war die Vektorgraphik der absolute Wahnsinn. Wie bei 4D Driving kurze Zeit später.

So wie in Wirklichkeit fand ich nicht alle Sportarten  der Winterspiele super, hatte vor allem für Skispringen, Bob und Rodeln eine Schwäche. Ein besonderes Gimmick im Eiskanal: Man konnte sowohl mit dem Bob als auch auch mit dem Rennrodel aus der Bahn fliegen.

Winter Challenge

Genauso fühlte ich mich heute auf dem Brennerberg in Pankow (was man in Berlin so Berg nennt). Meine Füße waren die Cursortasten. Im Gegensatz zum Spiel war unser Rodel aber ein Doppelsitzer. Das erhöhte die Schwierigkeit gleich um ein Vielfaches. Glücklicherweise habe ich den Schlitten auf der Bahn halten können.

Schlittenfahren from Saumselig on Vimeo.

Wie ich einmal Hertha BSC verkaufte

Sekunden vor dem Verkauf von Hertha BSCIch war bis heute stolzer Besitzer von Hertha BSC. Bei Landlord. Das ist ein kapitalistischessozial-marktwirtschaftliches Immobilienspiel für Apfelgeräte (und bald auch Google). Wenn ich eine Immobilie kaufe und jemand bei Foursquare dort eincheckt, klingelt danach bei mir die Kasse. Ich werde also spielend zum Immbilienhaiverantwortungsvollem Wohnungsbauunternehmen.

Aus Verbundenheit zum Objekt meiner Berichterstattung habe ich mir Hertha BSC gekauft. Besonders viel Rendite warf die Immobilie nicht ab. Ganz im Gegenteil. Heute stiegen die täglichen Kosten plötzlich um 1947% auf 9538 Dollar. Kurz gecheckt: Bis zu dieser satten Erhöhung habe ich 6003 Dollar Miese gemacht. Das ergibt einen sagenhaften ROI von -69%.

Mir blieb leider nur übrig, Hertha BSC abzustoßenzu verkaufen. Ich bin mir aber sicher, dass alles wieder gut wird und stoße mich derweil an U- und S-Bahnhöfen gesundinvestiere dafür in den öffentlichen Personennahverkehr.


Das war 2012

Anke Groener macht es. Don Dahlmann macht es. Ben Neudek macht es. Ich mache es jetzt auch. Ich werde mir jährlich Fragen zum vergangenen Jahr stellen.

1.Beste Entscheidung?

Ja zu sagen.

2. Schlechteste Entscheidung?

Wieder mit dem Rauchen anzufangen.

3. Zugenommen oder abgenommen?

Zugenommen. Ich brauche mich dafür nicht zu wiegen. Im vergangenen Jahr habe ich einfach zuviel Sportlern beim Trainieren zugesehen statt selbst zu trainieren.

4. Mehr Kohle oder weniger?

Mehr. Ein beruhigendes Gefühl, nicht mehr auf jeden Cent achten zu müssen.

5. Der hirnrissigste Plan?

Mit Betrunkenen diskutieren zu wollen.

6. Die gefährlichste Unternehmung?

Siehe Punkt 5.

7. Der beste Sex?

Wissta Bescheid.

8. Die teuerste Anschaffung?

Ganz unromantisch: Ein Schrank.

9. Das leckerste Essen?

Schnecken in Knoblauchöl. Ich bin mit wenig zufrieden.

10. Das beeindruckendste Buch?

Comic: Der alltägliche Kampf von Manu Larcenet. Der lange Schatten des Algerienkriegs über einer natürlich schwierigen Vater-Sohn-Beziehung.

11. Der ergreifendste Film?

-

12. Die beste Musik?

Kraftklub. Passt immer. Ob zusammen mit den Kindern grölen oder alleine auf dem Rad. Rockt. Und außerdem: Karl-Marx-Stadt …

13. Das beste Konzert?

Funny van Dannen. Wie immer.

14. Die meiste Zeit verbracht mit …?

Fußball und dem ganzen Unterhaltungstheater ringsherum. Anstrengend und sehr lehrreich. Im ersten Halbjahr bei Union, ab Juli dann bei Hertha. Alles jobbedingt. Einige wenige Fußballmomente hatte ich auch mit der Göttergattin. Leider zu wenige. Die aber waren ganz besonders. So wie beim VfB Einheit zu Pankow.

15. Die schönste Zeit verbracht mit …?

Den Kindern und der Göttergattin. Den dreiwöchigen Urlaub (was für ein Luxus!) in der menschenleeren Uckermark werde ich nicht vergessen. Perfekter geht es kaum.

16. Vorherrschendes Gefühl 2012?

Es gibt keine Krise des Journalismus, sondern der Wandel ist wohl die spannendste Zeit, die dieser Beruf jemals hatte. Und ich darf mittendrin sein.

17. 2012 zum ersten Mal getan?

Mit einer Profimannschaft ins Trainingslager gefahren. Das gleich zwei Mal, im Januar mit dem 1. FC Union nach Spanien und im Juli mit Hertha BSC nach Österreich. Außerdem war ich das erste Mal auf der Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche.

18. 2012 nach langer Zeit wieder getan?

Auf die Republica gehen. Endlich einmal ohne Platznot. Ich habe viel Spaß gehabt, Dinge gelernt, doof gefunden, Aha-Effekte gehabt und gefühlt überall bekannte Gesichter entdeckt.

19. Drei Dinge, auf die ich hätte verzichten können?

Diskussionen mit Betrunkenen. Bringt nichts außer Stress.

Auf die Erkenntnis, dass in manchen Fällen auch besondere individuelle Kenntnisse und Fähigkeiten nicht genügen, um Ereignisse als Reporter zu begleiten. In dem Fall die Fußball-EM in der Ukraine (ja, und Polen). Schade.

Wohnungsbesichtigung. Zu Hause ist es doch am schönsten.

20. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Ja, ich will.

21. Der schönste Satz, den ich zu jemand gesagt habe?

Ja, ich will.

22. Das Jahr 2012 war in einem Wort?

Ja.